Selbstverteidigung Frauen: Tipps und legale Waffen

Alleine abends durch den Park laufen, das Auto aus dem Parkhaus holen, eine schlecht beleuchtete Gasse entlang gehen – das sind Situationen, die für viele Frauen absolut nicht erträglich sind. Zu groß ist die Angst vor einem Angriff, davor, Opfer einer Gewalttat zu werden. Wie Sie das verhindern können, erfahren Sie hier.

In den Medien wird das Bild der vor allem sexuell begehrten und immer in der Opferrolle verhafteten Frau unterstützt, Sensationsmedien greifen jede Straftat auf und verbreiten sie in Windeseile. All diesen Meldungen sollte nicht zu viel Beachtung geschenkt werden. Sicherheitsmaßnahmen und eine gesunde Vorsicht sind jedoch niemals ein Fehler. Hier kommen die besten Tipps für Sie.

 

Auftreten ist wichtig

Dunkles Parkhaus Frauen SelbstverteidigungSelbstverteidigung für Frauen wird in Kursen gelehrt, in Seminaren geprobt, in der Schule, an der Universität und gelegentlich sogar am Arbeitsplatz unterstützt. Was heißt das konkret? Frauen sollten selbstbewusst auftreten. Wer wie der Platzhirsch wirkt, läuft selten Gefahr, angegriffen zu werden. Deshalb erkennen Sie einen guten Kurs in Selbstverteidigung für Frauen unter anderem daran, dass es gar nicht zuerst um Waffen geht, sondern darum, mit erhobenem Kopf, geraden Schultern und vorgestreckter Brust aufzutreten.

Was im Rhetorik-Seminar gilt, gilt auch im Dunkeln im Parkhaus: Seien Sie wer. Sie haben ein Recht, da zu sein, und das darf Ihnen niemand streitig machen. Das klingt witzig, ist aber ernst gemeint. Sicherheit ist in erster Linie Psychologie, denn angegriffen wird in den meisten Fällen, wer wie ein Opfer aussieht und so auftritt. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, wie der aktuelle Fall der Studentin Tugce in Offenbach zeigt.

 

Wenn sicheres Auftreten nicht reicht

Gefahr Fauen Dunkelheit AngreiferNatürlich ist ein erhobener Kopf nicht alles. Selbstverteidigung für Frauen heißt, dass Sie sich zu wehren wissen, wenn es wirklich nötig ist.

Dabei steht die eigene Sicherheit immer an erster Stelle. Wenn Sie also auf dem Parkplatz Schritte hinter sich hören, bleiben Sie logischerweise nicht stehen, um das Handy aus der Handtasche zu kramen oder das Taschenmesser, sondern strecken sich, um optisch größer zu wirken, und suchen den nächsten belebten Ort auf.

Ob das eine Kneipe, eine Bushaltestelle oder ein offener Platz ist, ist egal. Viele Menschen heißt, dass es potenziell viele Verbündete und Zeugen gibt, falls es wirklich zu einem Vorfall kommen sollte – Täter scheuen solche Situationen und Sie konnten sich ohne körperliche Gewalt aus de brenzligen Situation befreien.

Erst in Sicht- und Rufweite von Menschen sollten Sie sich um Hilfe bemühen. Sie können die Polizei anrufen, aber auch jede andere Hotline für Frauen in Not. Man wird Ihnen telefonisch mitteilen, wie Sie sich am besten verhalten sollten, und im Zweifelsfall Hilfe schicken.

Meist reicht schon der Griff zum Handy aus, um für genügend Abschreckung zu sorgen, da man sich auf diese Weise nicht mehr alleine in der Situation befindet und jemand anderem mitgeteilt haben könnte wo man ist…

 

Bewaffnung ist nicht immer sinnvoll

Jede Waffe ist nur so gut wie derjenige oder diejenige, der oder die sie in den Händen hält. Anders ausgedrückt: Legen Sie sich nur eine Dose Pfefferspray in die Handtasche, wenn Sie auch wirklich im Ernstfall damit umgehen können.

Wenn Sie sich sicher sind, dass Sie Ihren Angreifer ins Gesicht treffen und nicht sich selbst, dann macht das Spray Sinn. Denn Sie haben immer nur einen Versuch. Geht der schief, befindet sich die Waffe nicht mehr in Ihrer Hand, sondern ist gegen Sie gerichtet. Dessen sollten Sie sich immer bewusst sein!

Daher sollte eine Unterweisung in Selbstverteidigung weniger mögliche Waffen ansprechen, als vielmehr die Möglichkeit, schnell wegzulaufen, sich nicht in die Ecke drängen zu lassen und sich effizient mit Regenschirm, Autoschlüssel, schwerer Handtasche oder einem Stiletto zu verteidigen. Denn mit diesen Gegenständen sind Frauen vertraut, und diese lassen sich ohne viel Übung handhaben.

Trotzdem sollte auch auf effektive Bewaffnung im Ernstfall nicht verzichtet werden. Üben Sie im freien den Umgang damit. Dann können Sie in realen Situationen souverän reagieren.

 

Die besten Waffen für Frauen zur Selbstverteidigung

Bereits der souveräne Umgang mit Selbstverteidigungswaffen lässt viele Angreifer in die Flucht schlagen. Die Frau tritt dadurch geschult und selbstbewusst auf. Gibt sich kampfbereit. Eben das ist es auch, was die meisten Angreifer meiden. Denn wehrlose Opfer sind auch immer die besten Opfer.

Mit diesen legalen Waffen können sich Frauen einfach und wirkungsvoll verteidigen:

 

  • Pfefferspray für Frauen:

Das Pfefferspray ist der Klassiker unter den Selbstverteidigungswaffen für Frauen und auch der wirksamste Schutz. Der Umgang ist kinderleicht, die Wirkung verheerend. Das Spray passt in jede Tasche und ist immer schnell Griffbereit. Ein wahrer Schutzengel in brenzligen Situationen. Egal ob gegen Mensch oder Tier.

Anwendung: Sprühen Sie das Spray direkt in die Augen ihres Angreifers. Sobald dies Wirkung zeigt, sollte sofort die Flucht ergriffen werden. Laufen Sie auf belebte Plätze und Straßen und rufen Sie Hilfe. Das Spray hat Ihnen genügend Vorsprung verschafft. Meist lassen die meisten Angreifer dann sowieso von ihrem Opfer ab.

Tipps: Üben Sie den Umgang im Trocknen. Nur so können Sie im Ernstfall souverän reagieren. Das Spray sollte nach Möglichkeit im Freien und bei wenig Wind eingesetzt werden.

Das beste Pfefferspray gegen Angreifer:

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  • Viehtreiber zur Selbstverteidigung:

Viehtreiber sind Elektroschocker, welche legal erstanden werden können. Sie dürfen allerdings nicht zur Selbstverteidigung zum Einsatz kommen. Der Umgang erfordert zudem viel Übung und nahen Körperkontakt. Deshalb ist ein solches Gerät für Frauen eher nicht zu empfehlen.

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  • Personal Alarm Geräte / Panikalarm Geräte / Handtaschenalarm:

Sogenannte Handtaschenalarmgeräte sind eine gute Möglichkeit um auf sich aufmerksam zu machen. Sie gelten als passive Waffe, können einen Gegner also nicht unschädlich machen sondern nur abschrecken. In einsamen Gebieten ist der Einsatz allerdings Zwecklos. Die Anschaffung eines Personal Alarms lohnt sich vor allem zusammen mit Pfefferspray.

Viele Panikalarm Geräte für Frauen sind sehr handlich und finden sogar am Schlüsselband ihren Platz. Die aufgeführten Geräte erzeugen genug Alarmwirkung und ziehen durch den schrillen Alarmton genügend Aufmerksamkeit auf sich.

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Alle oben genannten Selbstverteidigungsmittel für Frauen zeigen zu 100% Wirkung und sind uneingeschränkt empfehlenswert. Sie sollten allerdings mindestens einmal ausprobiert werden, um auch im Notfall sicher damit umgehen zu können.

3 thoughts on “Selbstverteidigung Frauen: Tipps und legale Waffen

  1. Hallo. Das ist ein wirklich nützlicher Beitrag, den sich jede Frau durchlesen sollte, die sich sicher fühlen will.

    Ich persönlich finde eine Kombination von einem Schlüsselalarm und einem Pfefferspray am sichersten. Befindet man sich in der Nähe von anderen Menschen, dann sollte man auf jeden Fall zum Schlüsselalarm greifen. Wenn man aber alleine unterwegs ist, z. B. Bei einem Spaziergang durch den Wald, dann kann es sein, dass der Schlüsselalarm nichts bringt, weil kein anderer Mensch in der Nähe ist.

    Außerdem rechnen viele Täter damit, dass eine Frau eine legale Waffe zur Selbstverteidigung bei sich trägt. So können sich Täter darauf vorbereitet haben, die „Waffe“ im richtigen Moment weg zu nehmen. Es wird aber kaum jemand damit rechnen, dass eine Frau noch eine zweite Waffe in der Tasche hat.

  2. Völliger Unsinn

    Einen entschlossenen Angreifer hält man nicht mit „entschlossener Körperhaltung“ auf.
    Leute – eine Angriffssituation, wo es ums Ganze geht, löst man nur – mit einem brutalen Gegenangriff !
    Was soll das ewige weichgespülte, überkorrekte, überzivilisierte Gequatsche ?
    Hau dem Angreifer kräftig auf die Schnauze – so dass er sich das merkt.
    praxisgerechter Tipp: Mit einem harten Gegenstand sofort mit aller Kraft ins Auge, und nach Möglichkeit gleich einzweites mal ins Zweite – Schlüssel, Metallkugelschreiber,…

    Und außerdem – auch wenn er schwer verletzt ist – er geht sicher nicht zur Polizei – und du hau gleich rechtzeitig ab…

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